MetaMask, eine sehr beliebte digitale Geldbörse für Kryptowährungen, hat angekündigt, dass sie bald eine neue Funktion namens „Smart Transaction“ einführen wird. Diese Funktion ist der erste Teil einer Reihe von geplanten Updates, die die Nutzung von Ethereum-Wallets, also digitalen Geldbörsen für die Kryptowährung Ethereum, verbessern sollen.
Die Funktion „Smart Transaction“ soll Nutzern helfen, bestimmte Kosten zu vermeiden, die entstehen können, wenn andere versuchen, aus den Transaktionen Profit zu schlagen. Dies wird oft als maximal extrahierbarer Wert oder MEV bezeichnet. Die neue Funktion wird also dabei helfen, dass Nutzer weniger Gebühren zahlen müssen, indem sie vor solchen Strategien geschützt werden.
Was ist eine „Smart Transaction“?
Stell dir vor, du könntest deine Transaktion in einem virtuellen Raum („virtueller Mempool“ genannt) parken, bevor sie wirklich in der Blockchain, also dem digitalen Kassenbuch der Kryptowährung, verzeichnet wird. Das ist genau das, was „Smart Transaction“ ermöglicht. Das schützt die Transaktion vor unerwünschten Eingriffen und hilft, die Kosten zu senken.
Was ist MEV?
MEV ist eine Praxis, bei der Betreiber von Blockchain-Netzwerken Transaktionen manipulieren, um mehr Geld zu verdienen. Sie können Transaktionen einsehen und ihre Reihenfolge ändern, bevor diese endgültig aufgezeichnet werden. Das ist vergleichbar mit dem Vordrängeln in einer Warteschlange – nur dass es hier um Geld geht. Viele Experten sehen das kritisch, weil es die Kosten für alle erhöht und das Netzwerk langsamer macht.
Die „Smart Transaction“-Funktion von MetaMask bietet also eine Möglichkeit, Transaktionen sicher und kostengünstig durchzuführen. Obwohl es Bedenken gibt, dass solche Systeme zu zentralisiert sein könnten, glaubt das dahinterstehende Unternehmen, Consensys, dass es ein wichtiger Schritt ist, um versteckte Kosten zu reduzieren und Ethereum effizienter zu machen.